Homöopathie für Schafe

 

 

 

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Forum Rules Handel mit Medikamenten

Hallo Users, der "Private Handel" mit Medikamenten ist Verboten! Und im gesamten Forum untersagt.

Seiten: (2) [1] 2  ( Zum ersten neuen Beitrag ) Reply to this topicStart new topicStart Poll

> Hilfe! Unser Schaf steht nicht mehr auf!!, ...
Melly
Geschrieben am: 6.4.2003 - 19:07
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Bitte helft mir!

Wir haben ein Schaf (Frieda), das liegt die ganze Zeit nur im Stall und steht nicht mehr auf! Der Tierarzt war auch schon da und hat ihr zu anfang Spritzen gegeben, weil sie Fieber hatte und ganz träge war, sie ist aber zwischendurch auch immer wieder mal aufgestanden. Sie macht zwar jetz wieder einen gesunden Eindruck,aber jetzt kommt sie gar nicht mehr hoch, und wenn sie es versucht schafft sie es nur selten bis zur Hälfte und bricht dann sofort wieder zusammen!! Wir müssen ihr ihr Futter auch immer bringen, weil sie sonst wahrscheinlich verhungern oder verdursten würde!! Der Tierarzt hat sie auch nochmal untersucht, aber Frieda hat keine Euterentzündung oder Beinbruch, er hat gesagt er kann keine Diagnose stellen!! Sie hat auch zwei Lämmer(4 oder 5 Wochen alt), aber sie legt sich zum glück immer so hin, dass die zwei noch trinken können!!

Bitte helft mir, denn wenn das so weiter geht mit ihr mÜssen wir sie einschläfern lassen!

Ich hoffe auf schnelle Hilfe, Melly
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Maren
Geschrieben am: 6.4.2003 - 19:48
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Hallo Melly,
frißt sie denn das Futter?
Wie lange steht sie schon nicht mehr auf? Tage? Stunden?
Stöhnt sie? Was macht das Fieber? Was hat der TA gespritzt?
Was hat sie die letzten zwei Tage vorher gefressen? Was ist neu? Gestrichen, gekalkt, gedüngt, neue Wiese, neues Heu?
Habt Ihr Wasser aus einem Brunnen?
Hat sie Bauchschmerzen? Auf der linken Seite in der Einsenkung vorm Hüftgelenk, ist sie da hart oder weich? Beim Drücken, zeigt sie dann Schmerzen?
Füttert Ihr Mineralstoffe?
Ist der Kopf oben beim Liegen oder liegt sie flach?
Wie ist die Atmung? Hechelt sie?
Gruß Maren
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Melly
Geschrieben am: 7.4.2003 - 06:12
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HI Maren!

Danke, dass du so schnell zurückgeschrieben hast!!Das Futter frisst sie sehr gut und sie hält den Kopf auch schön hoch, atmet ruhig, stöhnt nicht, sondern verhält sich gnz normal. Sie hat vor ca. 3 oder 4 Tagen das letzte Mal
versucht aufzustehen. Der Tierarzt hat erst gesagt, sie hätte eine Infektion, also hat er ihr Penecelin gespritzt. Aber die Infektion ist jetzt weg, aber sie steht nicht auf!!
Wir haben unsere Schafe ein paar Tage bevor das mit Frieda so war auf die Wiese gelassen. Dei Wiese schon 5 bis7 Wochen davor gekalkt und gedüngt aber vom Kunstdünger war nichts mehr zu sehen. Zwar war an manchen stellen noch kalk, aber mein Vater und mein Opa haben gesagt, das macht nichts, den schafen macht das nichts aus. Unserem anderen Mutterschaf, unserem Bock und den 4 Lämmer geht es ja auch sehr gut. Die sind nicht Krank. Kann es denn an dem Kalk liegen? Ich probier das mit dem Hüftgelenk mal!!

Wir füttern unsere Tieren mit trockenem Brot, Zuckerschnitzel und natürlich Heu.

Ja, ich glaube schon, dass wir Wasser aus dem Brunnen haben, aber das müsste doch dann auch die anderen Schafe und unsere Ponys betreffen, oder??
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August
Geschrieben am: 7.4.2003 - 08:30
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Jährling
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Hallo Melly,
hat der TA auch Mineralmangel in Erwägung gezogen, hier ist z.B. Calciummangel möglich.
Wie lange ist es her, das es gelammt hat? Evtl. solltest Du versuchen ihr vorsichtig etwas aufgelösten Traubenzucker zu geben, aber nur wenn es keinen Durchfall hat.
Gruß
August
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Melly
Geschrieben am: 7.4.2003 - 13:01
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Danke!!
Duchfall hat sie nicht.
Ich werde mal versuchen ihr ein wenig Traubenzucker zu geben. Soll ich das einfach so als Brei füttern, oder die Lösung unters Brot mischen?

Gruß Melly
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Melly
Geschrieben am: 7.4.2003 - 13:15
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Wie viel sollte ich überhaupt füttern, und wie oft, wie lange?
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August
Geschrieben am: 7.4.2003 - 13:59
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Jährling
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Einen bis zwei Esslöffel Traubenzucker kannst Du ruhig geben.
Am einfachsten in wasser auflösen und mit einer Spritze ins Maul geben.
Sollte es daran liegen, muss es nach kurzer Zeit schon etwas helfen.
Du kannst es noch einmal wiederholen, ist jedoch keine Langzeittherapie.
Versuch auch, das Tier auf die Beine zustellen.
August
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Melly
Geschrieben am: 7.4.2003 - 16:29
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Danke!!

Ich habe von einem Bekannten gehört, dass eines seiner Schafe das auch mal hatte, das lag aber daran, dass das schaf ungünstig an einem Pfahl stand und sein Bock mit dem Kopf voll gegen die Hüfte gestoßen ist, absichtlich, wie das nun mal manche Böcke machen. Das Schaf hatte dann die Hüfte gebrochen, konnte auch nicht mehr aufstehen und würde eingeschläfert.
Wir sind letztens auch Augenzeuge geworden, wie unser Bock die Lämmer oder die Mutterschafe geboxt hat. Daraufhin haben wir ihn auch sofort von den anderen Schfen abgetrennt. Das war ungefähr ein Tag nachdem Frieda so träge war und die Infektion hatte.

Kann es damit zusammenhängen, kann Frieda sich die Hüfte aufgrund eines Stoßes vom Bock gebrochen haben? Hat sie davon vielleicht die Infektion bekommen??

Bitte antwortet mir schnell,

Gruß,
Melly
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August
Geschrieben am: 7.4.2003 - 19:58
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Jährling
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Hallo Melly,
das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. Ihr hattet doch einen TA da, eine solche Fraktur hätte er mit Sicherheit diagnostiziert.
Es ist zwar so, dass sich nicht alle TÄ mit kleinen Wiederkäuern auskennen, aber eine Fraktur ist nun wirklich keine spezifische Erkrankung.
Ich bin zwar kein Hellseher und kann somit gar nichts ausschließen, aber ein wenig Vertrauen sollten wir schon in unsere TÄ haben.
Gruß
August
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Maren
Geschrieben am: 7.4.2003 - 21:58
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Hallo Melly,
könnte das atypisches Milchfieber sein?
Erscheinungen:
Festliegen bei guter Freßlust, normales Wiederkauen, Kot- und Harnabsatz, Milchleistung nur geringfügig vermindert.
Ursache:
Störungen des Phosphorstoffwechsels (Mineralocorticiode).
Ungenügende Phosphorversorgung, Überangebot an Energie und Eiweiß.
Verlauf:
bei rechtzeitiger und sachgemäßer Behnadlung in den meisten Fällen günstig., Heilung in einigen Tagen.
Behandlung:
Phosphorpräparate, Verhinderung des Auseinandergrätschens der Hinterbeine,
Gliedmaßen unter dem Körper einschlagen Aufhebeversuche frühestens 3 Tage nach Behandlung

Gab es Probleme bei der Geburt?
Ist ein Knochenriß oder eine Zerrung auszuschließen? Hat der TA konkret danach gesucht oder nur auf Infektion behandelt?
Hatte sie nach der Geburt typisches Milchfieber?

Andere Möglichkeiten:
Verstauchung des Kreuzdarmbeingelenks, Verrenkung des Hüftgelenkes -> keine Heilung
Gebärmutterentzündung -> schlechte Heilungschancen
Gruß Maren
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Gast
Geschrieben am: 8.4.2003 - 20:32
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HI!

Was versteht man denn unter typischem Milchfieber, was sind das für Shymtome?
Und was kann man gegen eine Verstauchung des Kreuzdarmbeingelenkes und so weiter machen?

Kann der Tierarzt das jederzeit erkennen?

Gruß
Melly
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eva
Geschrieben am: 8.4.2003 - 21:15
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Doktorschaf
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Hallo,

wie August und Maren schon geschrieben haben, kommen neben orthopädischen Erkrankungen (wie Knochenbrüche oder Verletzungen) auch Stoffwechselstörungen oder Mangel an bestimmten Stoffen in Frage. Hat denn der Tierarzt Blut abgenommen???

Grüße, Eva
PMUsers Website
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eric
Geschrieben am: 9.4.2003 - 11:54
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hallo melly,

wie august schon geschrieben hat, tut es deinem schaf bestimmt gut, wenn du
ihm 3-4 mal eine traubenzuckerlösung gibst.
im landwarenhandel gibt es mineralfutter für schafe zu kaufen.
in deinem fall würde ich eines wählen deseen ca:p verhältnis möglichst weit auseinander liegt; d.h. 2 oder mehr einheiten ca pro einheit p.
so hst du mineralstoffmangel auch abgedeckt. am besten ca. 30-40 g/tag unter leicht angefeuchtetes futter mischen. das brot läßt du aber am besten mal ganz weg, da es für schafe nur in stark eingeschränkten maße verträglich ist.
schau deinem schaf mal in die augenbindehäute, ob sie eher hell oder deutlich tief rot sind.
ferner schau mal nach den fußgelenken,ob du vermert eine wassereinlagerung feststellen kannst (im vergleich zu deinen anderen tieren).
danach kann man dann mehr sagen.
wie ist eigentlich der optische ernährungszustand des schafes- ist es etwas abgemagert?
interessant wäre auch zu wissen, ob die pupillen normal geweitet oder enger bzw. weiter sind als normal!


gruß

eric
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Melly
Geschrieben am: 9.4.2003 - 20:17
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Lamm


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Also abgenommen hat sie noch nicht!!!

Danke noch mal an alle, ich wede gucken, was sich machen lässt!
Eine Frage noch: Wie viel Brot darf man denn pro Schaf verfüttern??
PM
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ThomasP
Geschrieben am: 12.4.2003 - 12:30
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Mutterschaf
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Hallo Melly

Laß Dein Schaf (oder mach es selbst) an zwei aufeinander folgenden Tagen mit jeweils 50 ml Glukophon (eine Calzium-Magnesium-Glukosemischung) spritzen. Der Tierarzt wird es intravenös spritzen. Möchtest Du es selber machen empfehle ich Dir die Dosis auf Achselhöhlen und Keuleninnenseiten verteilt unter die Haut zu spritzen. Intravenös zu spritzen muß man schon können. Ich trau mich da nicht ran.
Deine Frieda hat irgendeine Mangelerscheinung, die durch das Glukophon schnell aber vorübergehend beseitigt wird. Wenn Frieda wieder am laufen ist solltest Du als erste die Mineralstoffversorgung sicherstellen. Solange wie Sie festliegt gib Ihr nur Heu und Wasser und vieleicht einen Mineralleckstein.

mfg Thomas
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Melly
Geschrieben am: 15.4.2003 - 18:52
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Vielen, Vielen Dank an Alle!!!

Frieda steht wieder auf den Beinen und laufen kann sie auch schon wieder!!!

Dann müssen wir sie zum Glück doch nicht weggeben!!

Vielen Dank Noch mal,
Melly
PM
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Urmeline
Geschrieben am: 15.4.2003 - 19:16
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Hallo Melly,

woran lag es denn? Und was hast Du unternommen, um Frieda wieder auf die Beine zu bringen?

Es würde mich und sicher auch die anderen interessieren, um so etwas bei den eigenen Schafen vielleicht einmal verhindern zu können.

Viele Grüße

Nicola
PM
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Melly
Geschrieben am: 27.4.2003 - 19:40
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Lamm


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HI!!!

Ich habe eigentlich gar nichts bestimmtes gemacht, ich wollte die anderen Schafe füttern und mal versuchen Frieda den Gelösten Traubenzucker zu geben. Als die anderen Schafe zum Trog gelaufen sind, ist Frieda einfach auch aufgestanden und ist (zwar ziemlich schwankend) ebenfalls zum Trog gegangen.

Wir hatten ihr am Tag zuvor einen ganzen Haufen Möhren gegeben, aber ich glaube nicht dass es daran lag, denn es war wohl doch etwas mit den Knochen oder so nicht in ordnung. Denn wenn man mal hinter ihr her geht, sieht man ganz deutlich, dass das linke Bein und die Hüfte stark nach innen gedreht ist.

Ich schätze, dass die Hüfte gebrochen war und falsch zusammengewachsen ist.

Wir werden sie jetzt doch weggeben müssen, da sie bei der nächsten Geburt durch die Hüfte Schwierigkeiten bekommen könnte.

Gruß Melly
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Summer
Geschrieben am: 6.3.2008 - 13:39
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Jungschaf
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Hallo, ich bin gerade auf der Suche nach Hilfe für mein Schaf, da fand ich diesen Thread. Eric, bist du Eric aus dem Saarland :), denn wenn, dann kennen wir uns ja ;). JEdenfalls hattest du gefragt, dass sie mal nach den Bindehäuten schaut und ob es Einlagerungen an den Füßen gibt. Bei meinem Schaf gibt es diese, sie hat fast weiße Bindehäute und frisst nicht mehr so gut, ich habe shcon diverse Futtermittel ausprobiert... Sie liegt seit heute fest, die letzten 2 Tage lahmte sie vorne links sehr stark. Es muss irgendwie von der Schulter kommen. Woher sie das hat weiß ich nicht. Sie ist eigentlich, weil sie schon alt ist, sehr ruhig und macht keinen Unsinn. Durch dieses Lahmen hat sie aufgrund ihres Alters angefangen enorm zu schwächeln, weil sie das Gewicht den ganzen Tag mit den anderen 3 Beinen tragen musste, was sie aber einfach nicht schaffte. Sie zittert manchmal vor Anstrengung an den Beinen und nun liegt sie komplett. Ich habe ihr gestern Schmerzmittel gegeben, sie hat dann wenigstens auf der Weide gestanden und etwas Gras geknabbert. Um Probleme mit dem Pansen zu verhindern, habe ich ihr Stulmisan gegeben. Sie ist sehr abgemagert, ich kann jeden Knochen der Wirbelsäule in den Fingern spüren. Ich will im Prinzip nur wissen, ob es noch einige letzte Tipps gibt, wie ich noch einige Reserven schaffen oder reaktivieren kann. Dass sie mit ihren 10 Jahren in naher Zukunft sowieso von uns gehen wird, ist mir klar. Sie ist für mich persönlich aber ein sehr wichtiges Schaf und ich möchte eben sicher gehen, dass ich wirklich nichts mehr tun kann...
VG
Jessika
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ex_mf
Geschrieben am: 6.3.2008 - 14:50
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Landkreis: K.A.



QUOTE
Hallo, ich bin gerade auf der Suche nach Hilfe für mein Schaf, da fand ich diesen Thread.


Hallo

Demnach, was Du schilderst, gehts dem Schaf aber ja nicht erst seit gestern schlecht. Da wäre wirklich langsam besser, einen Tierarzt zu bestellen, wenn Dir, wie Du ja sagst, an dem Tier angeblich so viel liegt.
QUOTE
Bei meinem Schaf gibt es diese, sie hat fast weiße Bindehäute und frisst nicht mehr so gut, ich habe schon diverse Futtermittel ausprobiert...

weiße Bindehäute sind sehr oft schlicht und ergreifend ein Anzeichen für "Blutleere" durch starke Verwurmung, zum Beispiel.
Wie oft und mit welchem Mittel entwurmst Du denn Deine Schafe, wurde mal eine Kotprobe untersucht?
QUOTE
Durch dieses Lahmen hat sie aufgrund ihres Alters angefangen enorm zu schwächeln, weil sie das Gewicht den ganzen Tag mit den anderen 3 Beinen tragen musste, was sie aber einfach nicht schaffte. Sie zittert manchmal vor Anstrengung an den Beinen und nun liegt sie komplett.

Mensch, das arme Schaf!!!
Sind denn überhaupt die Klauen in Ordnung? Werden die regelmäßig geschnitten?
.
QUOTE
Ich habe ihr gestern Schmerzmittel gegeben, sie hat dann wenigstens auf der Weide gestanden und etwas Gras geknabbert. Um Probleme mit dem Pansen zu verhindern, habe ich ihr Stulmisan gegeben. Sie ist sehr abgemagert, ich kann jeden Knochen der Wirbelsäule in den Fingern spüren.

Warum gibst Du einfach ein Schmerzmittel, wenn nicht mal ansatzweise klar ist, was das Schaf hat?
Stullmisan verhindert auch keine Pansenprobleme, Stullmisan ist ein Durchfallmittel.
Pansenprobleme verhindert man am besten durch artgerechte Haltung und Fütterung. Dabei spielt das Alter vom Schaf erstmal keine Rolle. Hier im Forum gibts ein Schaf, das ist 19, putzmunter und lammt sogar noch jedes Jahr ganz normal.
QUOTE
. Dass sie mit ihren 10 Jahren in naher Zukunft sowieso von uns gehen wird, ist mir klar.
Entschuldigung, aber wenn man einfach irgendwas an Medikamenten und Futtermittelchen plan- und kritiklos ins Schaf reinkippt und immer noch keinen Tierarzt ruft, wenn es schließlich und endlich dann festliegt, dann ist die "nahe Zukunft" noch etwas schneller da. So jedenfalls liest sich das hier für mich so auf ersten Anhieb.
QUOTE
Sie ist für mich persönlich aber ein sehr wichtiges Schaf und ich möchte eben sicher gehen, dass ich wirklich nichts mehr tun kann...

Jetzt zu allererst mal einen Tierarzt holen. Dann auch mal die Zähne nachschauen lassen, ob alle noch da sind, Fieber messen, Kotprobe untersuchen lassen, Klauen kontrollieren, Pansenfunktion überprüfen. Wie lang frißt sie jetzt denn schon schlecht?
Wenn mit den Klauen was nicht stimmt und so arg entzündet ist, dass sie nicht mehr aufstehen kann, braucht sie so nun auch den Tierarzt.
Was genau fütterst Du im allgemeinen und leben Deine Schafe auf Standweide oder wie werden sie zur Zeit gehalten?
UND: Ist Dein Schaf möglicherweise tragend oder hat gerade gelammt?

Viele Grüße, Kathrin
PM
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Summer
Geschrieben am: 6.3.2008 - 17:17
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Jungschaf
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Hallo Kathrin, sag mal du denkst auch ich sei bescheuert oder?
1. Natürlich geht es dem Schaf noch nicht lange schlecht, sonst hätte ich bereits früher etwas unternommen. Seit drei vier Tagen hat sie auf der Weide etwas abseits gestanden, aber nicht gelahmt und auch gefressen, wenn ich sie länger beobachtet habe. Abends hat sie, wenn ich Futter gebracht habe, wie alle anderen ordentlich reingehauen. Die Bindehaut hatte ich zugegebenermaßen nur sporadisch untersucht, aber sie war bisher immer ok. Und dass sie zudem ziemlich dünn ist, ist schon länger der Fall. Das war im Sommer nach der Schur schon zu sehen, aber da war sie in einem guten Allgemeinzustand. Das hat AUCH der TA bestätigt, der hier ja öfter vorort war wegen BT. Sie hat sogar BT, trotz heftiger Erkrankung, überlebt. Danach kam sie wieder auf die Beine, allerdings nicht mehr so gut wie früher.
2. Sie ist 10 und es ist nicht REGEL, dass Schafe 19 werden, nur weil es im Forum erfreulicherweise ein solches Schaf gibt, das noch dazu jährlich lammt. Ich habe dieses Schaf die letzten zwei Jahre nicht mehr lammen lassen, weil sie es nicht muss (ich bin nicht zwingend auf Lämmer angewiesen und ich sie dahingehend schonen wollte). Und NEIN, sie hat schon lange nicht mehr alle Zähne, ich schaue ihr regelmäßig ins Maul und weiß sehr wohl wie der Zustand meines Schafes ist. Sie hat damals bei einem Autocrash, weil ein Hund gewildert hatte und die Schafe auf die Straße gejagt hat, vier Zähne verloren, und seit zwei Jahren ist zusätzlich der ein oder andere ausgefallen. Sie hat nun nur noch drei Schneidezähne, falls du es genau wissen willst, wobei der eine auch bereits wackelt. Daher kann sie mitunter auch nicht mehr so gut Gras fressen, wie alle anderen, jedoch war es mit dem Heu bisher kein Problem.
3. Mir ist bekannt, dass weiße Bindehäute mit Blutarmut zusammenhängen, die Frage ist aber für mich vielmehr, warum hat sie diese? Ich bin dabei alle Ideen durchzugehen, vielleicht könntest du behilflich sein, statt mir für dumm zu verkaufen.
4. Natürlich habe ich längst einen TA informiert und natürlich kläre ich jeden weiteren Schritt mit ihm ab, ich kann wirklich nicht glauben, was du von mir denkst. Wenn aber auch TÄ keine weiteren Ideen haben, dann wird es mir doch wohl erlaubt sein, mich anderweitig zu informieren, oder? Und in meiner Naivität dachte ich, das hier sein ein Anlaufpunkt.
5. Ich entwurme meine Schafe im Frühjahr und im Herbst und wenn die Lämmer soweit sind, dann diese und ihre Muttern noch ein zweites Mal im Frühjahr, tauchte Durchfall auf auch noch mal, je nachdem. Ich wechsele die Mittel ab und kombiniere, so dass auch Bandwürmer mit abgedeckt werden. Außerdem wechsele ich regelmäßig die Weiden, da wir genug Land haben.
6. Natürlich sind die Klauen in Ordnung, ich pflege die Klauen immer ordentlich und auch oft, ca. alle 8 Wochen. Es ist mir ein Greuel, wenn Klauen nicht gepflegt sind. An den Klauen hat sie nichts, auch keine versteckte Tasche o.ä. Sie sind auch nicht warm oder schmerzhaft. Die Gelenke sind auch nicht warm. Es kommt bei ihr aus der Schulter, daher irritiert es mich ja so, da sie eigentlich nicht so experimentierfreudig ist, dass sie wild über die Weide hüpft, oder sonstige Tänzchen vollführt, so dass sie sich vielleicht vertreten hat. Ausgerenkt ist auch nichts. Ich weiß nicht, wo sie sich diese Verletzung zugezogen hat. Der TA ist sich da übrigens auch nicht sicher.
7. Die Gabe vom Schmerzmittel war telefonisch mit dem TA abgeklärt und ich habe nicht einfach aus einer Laune heraus gehandelt.
8. Stullmisan habe ich gegeben, weil ich nicht sicher war, ob sie in den letzten zwei Tagen ausreichend Rauhfutter zu sich genommen hat und die Pansenkultur noch auf dem Damm ist. Stullmisan ist eine Pansenstimulanz und kann in solchen Fällen auch verabreicht werden. Es ist nicht ausschließlich bei Durchfall nützlich.
9. Fieber habe ich als allererstes gemessen und seit zwei Tagen auch regelmäßig, sie hat keines.
10. Die Pansenfunktion haben wir abgehört, der TA wollte keinen Pansensaft untersuchen und meinte, dass er nicht glaubt, dass es was mit dem Pansen ist.
11. Sie werden täglich zugefüttert und siehe oben - keine Standweide.
12. Die Vollschwester dieses Schafes ist schon vor einem Jahr gestorben und zwar weil sie "alt" war. Sie hatte mir nicht gehört und stand bei jemand anderem, das hatte also nichts mit mir zu tun, weil du anscheinend ein enorm schlechtes Bild von mir hast.

Zum Schluss, ich habe mich nun genug gerechtfertigt. Ich finde es unerhört, dass du mir hier vorwirfst ich würde meine Tiere nicht artgerecht halten, obwohl du mich kein bisschen kennst. Würdest du das tun (mich kennen), dann wüsstest du, dass ich ein sehr gewissenhafter Mensch bin in Bezug auf meine Tiere. Ich rufe lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig beim TA an oder ordere ihn bei. Es wäre nett, wenn du das nächste Mal einen anderen Ton anschlagen könntest. Ich für meinen Teil ziehe mich hier zurück, da außer Kritik kein hilfreicher Hinweis kam und die Zeit für das Schaf läuft und ich diese besser nicht mit Rechtfertigungen im Internet verbringe. Falls du jedoch ein wenig helfen möchtest, dann sag mir doch bitte, ob es sein könnte, dass sie einen Schlaganfall hatte.

Jessika
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Urs
Geschrieben am: 6.3.2008 - 18:21
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Hallo Jessica,

mit größter Wahrscheinlichkeit leidet das Schaf unter massivem Befall durch den Roten Magenwurm. Du solltest schnellstens entwurmen. Falls Du nicht schon seit Jahren mit Cydectin oder Ivomec oder Dectomax entwurmst, solltest Du eines dieser Mittel verwenden, denn die wirken noch recht sicher. Gegen Benzimidazole sind Resistenzen beim Roten Magenwurm weit verbreitet.
Womit hast Du denn bisher entwurmt? Hast Du das Wurmmittel jährlich gewechselt?

Was das Herumexperimentieren mit irgendwelchen Medikamenten angeht, muss ich Kathrin übrigens Recht geben. Ein Schlaganfall ist äußerst unwahrscheinlich, wie gesagt ist das Schaf mutmaßlich bis zum Stehkragen voll mit Würmern. Falls es auf einer Standweide oder häufig genutzet Umtriebsweide gehalten wird, ist das auch kein Wunder, wenn nur zwei mal im Jahr pauschal entwurmt wird und nicht zusätzlich wenigstens Kotproben auf Wurmbefall hin untersucht werden .

Grüße

Urs
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ex_mf
Geschrieben am: 6.3.2008 - 19:17
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Lamm


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Hallo Jessica

Teils wirklich wichtige Infos, wie zum Beispiel, dass das Schaf eine BT hatte und Zähne durch einen Unfall fehlen, es kein Fieber hat, der Pansen laut TA funktioniert und auch dass ein Tierarzt da war, hattest Du aber in Deinem ersten Beitrag ausgelassen.

Das las sich tatsächlich so wie: Schaf lahmt erst stark....bißchen Schmerzmittel und mal bißchen Stullmisan...ups heute liegt es....Schleimhäute sind weiß....was nun?

Ich hatte auch geschrieben: "Es liest sich auf Anhieb für mich so"......nicht dass es definitiv so ist. ;)
Das ein zehnjähriges Schaf kein junger Hüpfer mehr ist, ist klar, aber es ist auch kein Alter, in dem es schon solche Probleme haben muss, wenn die Haltung und Vorsorge insgesamt stimmen. Jedenfalls nicht für eine alleinige Begründung gut.
Gehts um Jemanden, der Schafe wirtschaftlich zum Erwerb hält, ist so ein Tier dann oft schon nicht mehr da, das ist auch klar. Aber wenn man sie nur zur Freude hat, kann man sie auch im Alter durchaus noch fit halten. 19 ist nun wirklich unser Guinnessbuch hier... :lol: , aber 10 ist nun nicht so was Seltenes oder irgendwie an sich schon bedenklich. Bei Heidschnucken schon gar nicht, die werden oft gut alt.
Das natürlich da ein früherer Unfall, etc. eine negative Rolle spielen können, ist klar.
Und hätte ich nicht weiterhelfen wollen, hätte ich kaum Fragen dazu gestellt. ;)

Wenn das Schaf tatsächlich einen Autounfall hatte, auch am Kopf? verletzt war?
Dann könnte die Lahmheit jetzt Folge eines damals unbemerkten Schadens im Schulterbereich sein, also eine Arthrose eventuell.
Um das genau rauszufinden, müsste aber der Tierarzt dann die Schulter mal näher untersuchen und es wäre auch je nach Grad der Schädigung dort evtl. schon ziemlich Aufwand, was unterstützend dagegen zu machen, wenn Du willst, aber auch oft noch möglich.

Ebenso kommt eine BT Spätfolge infrage, wenn sie Herzbeschwerden dadurch hat, was teils von anderen Schafen schon berichtet wurde, kann sie deshalb auch so lahmen, dass es nach Schulter aussieht. Dann sähe es schon schlechter aus, wenn sie jetzt liegt.

Was das Stullmisan angeht, das ist wirklich kein "Pansenstimulanz", zumindest versteht man nach meiner Kenntnis unter Pansenstimulanz Präparate die dann auch die erforderlichen Bakterienkulturen, manchmal auch Hefen, für den Pansen enthalten, damit dieser wieder besser in Gang kommt. Das, was die Uni Zürich zu Stullmisan sagt, liest sich da auch nicht danach:
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?ta...02?inhalt_c.htm
Solltest Du da aber andere Quellen oder genauere dazu haben, würde mich das natürlich ehrlich sehr interessieren.

Am wichtigsten scheint mir jetzt aber auch erstmal der Tip von Urs, falls noch nicht geschehen, das Schaf mit einem makrozyklischen Lakton zu entwurmen, Kotproben wegzuschicken und besser dringend beeilen damit.

Viele Grüße, Kathrin
PM
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bama
Geschrieben am: 6.3.2008 - 19:37
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Jährling
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Hallo Jessika
Du darfst dich nicht ärgern, sowas passiert hier öfter.

Ich glaube das Hauptproblem von deinem Schaf hast du schon selbst erkannt.
Nicht jedes Schaf wird 19 Jahre alt.

Daß es Schmerzen in der Schulter oder im Bein hat kann durchaus auch damit zusammenhängen. Es ist Winter, kalt, feucht, auch Tiere spüren im hohen Alter jeden Knochen im Leib. Es kann aber auch von einem anderen Schaf einen Stoß bekommen haben den sie jetzt nicht mehr so wegsteckt.

Der Vorschlag von Urs noch eine Kotprobe zur Sicherheit untersuchen zu lassen finde ich nicht schlecht.

Für den Allgemeinzustand gibt es beim TA Pasten die das Kraftfutter ersetzen würden. (Eben für festliegende Schafe. Sieht aus wie eine Silicontube) Vielleicht könntest du das noch probieren. Ich kann dir kein Produkt nennen, da es in Österreich nicht unbedingt die gleichen Produkte geben muß.

LG Bama

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ex_mf
Geschrieben am: 6.3.2008 - 19:59
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Lamm


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QUOTE (bama @ 6.3.2008 - 20:37)

Ich glaube das Hauptproblem von deinem Schaf hast du schon selbst erkannt.
Nicht jedes Schaf wird 19 Jahre alt.

Hallo

Ja, aber auch nicht jedes Schaf wird älter als 1 Jahr. Besonders dann nicht, wenn es BT, und einen Autounfall hatte und jetzt vielleicht auch noch Würmer oder Herzbeschwerden.
Diese Vorgeschichte ist natürlich ungünstig und nochmal was anderes.
Das aber so lapidar rein aufs Alter zu schieben, wenn etwas nicht stimmt, ist bei einem zehnjährigen Schaf meiner Ansicht nach ein blöder Fehler, besonders, wenn es eben Gründe gibt, aus denen man es gern erhalten möchte.

Ich habe bei mir vier Schafe über zehn, alle aktuell topfit und alle mal in fiesem Zustand gewesen ursprünglich. Die hätten sich wohl kaum so schnell erholt, wenn es am Alter gelegen hätte, dass sie grottenschlecht aussehen, wie die Vorbesitzer dachten. Im Forum gibts auch Themen dazu, wo man mal schauen kann, wie viele Schafe und besonders Heideschafe noch in ganz normalem Zustand weit älter werden können.
Ich sage ja nicht, füttert alle unbedingt Eure alten Schafe endlos durch, nur finde ich es fachlich ganz einfach da falsch, immer gleich alles bequem oder auch hilflos aufs Alter zu schieben.

Ansonsten, hat man diese feste Ansicht, dann sollte man ratzfatz schlachten
wenn es gesundheitliche Probleme gibt und gut ist. Das wäre dann immerhin konsequent mit dieser Meinung und durchaus auch tierfreundlicher, als das, was viele Hobbyleute mit alten Schafen noch tun, bzw. oft auch eben nicht tun.

Viele Grüße, Kathrin
PM
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